Die Produktion von Motorstraßenwalzen
bei der
Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG, Weiherhammer/Oberpfalz wurde 1925 im BHS-Zweigwerk Weiherhammer aufgenommen, nachdem die Firma Hamm
im benachbarten Tirschenreuth in finanzielle Probleme geraten war. BHS
beteiligte sich in Lizenz an der Produktion, und die Walzen kamen anfangs mit
dem gemeinsamen Firmenschild "Hamm Tirschenreuth und Hüttenwerk
Weiherhammer" zur Auslieferung. Nachdem Hamm 1926 saniert worden war, baute
Weiherhammer Walzen in eigener Regie weiter. Um 1970 wurde - wie bei anderen
Herstellern auch - die Produktion von Straßenwalzen eingestellt.
Zum Aufnahmezeitpunkt war diese Walze in Etzenricht noch im Einsatz.
In Privatbesitz ist diese
1957 gebaute Weiherhammer-Walze mit der Fabrik-Nummer 19764.
Das Straßenbauamt Ansbach setzte 2003 diese
Walze noch für Ausbesserungsaufgaben ein. Das Bild entstand während einer
Pause bei Weißenburg in Bayern.
Auf dem ehemaligen Werksgelände der Hüttenwerke Weiherhammer - in
Weiherhammer - wurde diese Walze aufgestellt.
Sie erinnert an die Zeit des Walzenbaus und wurde 1964 gebaut.
Blick in den Fahrerstand der Walze. Einfach und übersichtlich!
Ganz in der Nähe der rechts oben gezeigten Walze
schmückt dieses Exemplar den Bauhof der Straßenmeisterei Eichstätt.
Wieder die oben gezeigte Walze von 1957. Da der Besitzer abseits befahrener Straßen wohnt, eignet
sich der asphaltierte Fahrweg gut für kleinere Ausflüge.
Testfahrten der
Weiherhammer-Walze führten Ostern 2003 zunächst zum Walzen einer Wiese.
1957 wurde diese Weiherhammer gebaut, die
im Wegebaumuseum in Wasserburg am Inn ausgestellt ist.
Dornröschen? Seit Jahrzehnten steht diese Weiherhammer vergessen im Wald. O.
Lausberg fand sie im Dickicht.
Bei der Straßenmeisterei in Dachau steht
diese Walze direkt neben der Zufahrt als Denkmal. Erkennbar sind noch die
Schutzvorhänge am Fahrerstand.