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Fuchs Seilbagger

Im Vergleich zu seinen Konkurrenz-Produkten fiel beim Fuchs F 125 R der besonders niedrige Oberwagen auf. Fuchs-typisch war die sehr kantige Bauweise der Maschine, die den oberen Abschluss des Typenprogramms darstellte.

Der 1950 bei Fuchs aufgenommene Baggerbau führte 1955 zum erfolgreichen Mobilbagger Fuchs 300, der zwei Jahre später vom noch erfolgreicheren Typ 301 abgelöst wurde. Dieser Mobilseilbagger fand eine sehr große Verbreitung und wurde mit nur geringfügigen Veränderungen bis in die zweite Hälfte der siebziger Jahre gebaut. Von den über 15000 gebauten Geräten sind noch viele Exemplare erhalten geblieben.
Die Firmenmarke Fuchs selber lebte zunächst unter dem Dach der Schaeff KG und mittlerweile unter dem Terex-Konzern bis heute weiter, wobei nun Schrott- und Hafenumschlaggeräte den Doppelnamen Fuchs-Terex tragen.

 D 3

Bei Biberach konnte im September 2003 dieser D 3 entdeckt werden. Wie so oft, war es purer Zufall! Die einfache Konstruktion des D 3 wird aus dieser Perspektive besonders deutlich. Dieser D 3 hat sich über die Jahrzehnte gut gehalten und war im Frühjahr 2006 noch einsatzbereit.

 F 300

 Bauzeit: 1955-1960;
 Stückzahl: ca. 2500;
 Löffelinhalt: 230-300 l;

Manche Landwirte haben diesen Baggertyp noch auf ihrem Hof. Dieser wurde mit der Fabriknummer 3063 gebaut. Viel länger schien dem Bagger aber nicht vergönnt gewesen zu sein, denn blad nach der Aufnahme war er verschwunden. Zufallsfund im Kieswerk: 1959 gebauter F 300 mit Tieflöffel-Ausrüstung, fotografiert im Februar 2006.
 
1955 wurde dieser F 300 gebaut, der wie viele seiner Kollegen eine Hochkabine besitzt. Der von E. Weber im Herbst 2004 fotografierte Bagger soll museal erhalten werden. Beansprucht keinen Platz auf dem Betriebshof: F 300 als Denkmal auf dem Dach einer Bauunternehmung in Nördlingen.

 F 301

 DATEN F 301
 Bauzeit: 1957-1978;
 Stückzahl: über 14.000;
 Leistung: 30 PS;
 Gewicht: ca. 7 t;
 Löffelinhalt: 0,3 m³

Anlässlich der Vorstellung der Fuchs-Firmenchronik war Sammler Stefan Materna mit historischen Maschinen vor Ort. Dieser F 301 mit Hochkabine und Spitzenausleger wird auch 2007 noch bei einem Holzbauer in der Schweiz eingesetzt. Auch von Nahem betrachtet hinterlässt der Bagger einen guten Eindruck.
 
Offenbar kann ein F 301 mit Tieflöffel auch 2002 auf Großbaustellen sinnvoll eingesetzt werden. M. Schäfer lichtete den Bagger in Konstanz ab. Im Feldbahnmuseum Wiesloch findet man unter anderem diesen olivgrün lackierte F 301. Der blaue F 301 ist nicht nur "gut in Schuss", sondern zeigt auch noch die Tieflöffelhalterung, die hier mit einem normalen Gittermast kombiniert ist. Der grüne Bagger könnte eine Auffrischung dagegen gut gebrauchen.
 
Kay Lindemann aus Osnabrück hatte es mit seinem Fuchs 301 nicht weit zur historischen Baustelle in Venne 2001. F. Vongehr fotografierte den Bagger in seinem Element. Bei der Sauschwänzle-Bahn wurde ein F 301 aus dem Jahr 1958 mit Rohrausleger und Kranhaken für anfallende Arbeiten vorgehalten. Im Sommer 2002 wurde der in Privatbesitz befindliche Bagger nach Heilbronn überführt. In Bad Kohlgrub wird auch heute noch Heilerde mit mehreren Fuchs-Baggern gewonnen.
 
Herrenlos in Hamburg-Finkenwerder: Ein F 301 jüngeren Baujahres mit eckigen Scheinwerfern.

Die letzten Serien besaßen eckige Rückleuchten, deren Aussparung hier gut zu sehen ist.

Winterliche Aufnahme eines gut erhaltenen F 301 in der Bodenseeregion.
 
Ein sehr schöner F 301 mit Tieflöffel steht im August 2001 bei Radolfzell am Bodensee. Die eckigen Fahrscheinwerfer wurden später eingebaut. Eine große Rarität stellt dieser F 301 mit Hochlöffel dar, der im Feldbahnmuseum Wiesloch zu sehen ist. Bei Baggerarbeiten an der Schutter in Ingolstadt wurde 2005 dieser Bagger fotografiert.
 
Fuchs hilft Fuchs: M. Schäfer hat diesen Tieflöffel-301 gerettet. Bald fertig: Markus Schäfers Tieflöffel-301 sieht im Herbst 2006 schon sehr ansehnlich aus. Produktiver Einsatz: Beim Abbruch einer Doppelgarage kann Markus Schäfer 2006 seinen Fuchs perfekt kennen lernen!
 
Im Bayrischen Eisenbahnmuseum Nördlingen steht dieser F 301 mit Hochkabine. Ein F 301-Pärchen fotografierte E. Weber im Winter 2002 in Niedernberg am Main. Einen genaueren Blick wert: An die Tieflöffel-Einrichtung wurde hier ein hydraulischer Zweischalengreifer angesetzt!

 F 400

 DATEN F 400
 Bauzeit: 1965-1970;
 Stückzahl: ca. 420;      
 Dienstgewicht: 9,5 t;
 DATEN F 400 K
 Bauzeit: 1971-1974;
 Stückzahl: ca. 500; 
 Dienstgewicht: 13,2 t;
 Leistung: 40 PS

Mit Schleppstange und Grundausleger zeigt sich im Mai 2003 dieser F 400 dem Fotografen. Hinten erkennt man noch einen F 500. Größer und stärker als der  F 301 ist der später vorgestellte Fuchs 400. Optisch fällt der niedrigere Maschinenaufbau auf. Der hier gezeigte Bagger gehörte früher der Baufirma Fröhlich in Kassel (August 2001). In gutem Zustand zeigt sich dieser F 400, der noch regelmäßig arbeiten muss. Die Scheinwerfer entsprechen nicht der Serie, sondern wurden nachträglich eingebaut.
     
In München wartete im Sommer 2005 dieser gut erhaltene F 400 K der Firma Erich Schroll in München auf neue Aufgaben im Brunnenbau.

 F 500

 DATEN F 500
 Bauzeit: 1962-1971;
 Dienstgewicht: 13,9 t;
 Leistung: 45 PS;
 DATEN F 500 K
 Bauzeit: 1972-1977;
 Dienstgewicht: 15,5 t;
 Leistung: 48 PS

Der größte von Fuchs gebaute klassische Mobilseilbagger ist der in der Regel als Kran genutzte F 500, der als Kran ab 1972 die Bezeichnung F 500 K trug.  Anlässlich einer Kipperausstellung in der Nähe von München war am 8. Juni 2002 auch ein 1964 gebauter Fuchs 500 mit Greifer zu sehen. Der Bagger gehörte bis zum Frühjahr 2002 der Firma Göbel in Bad Dürkheim und lebt jetzt im bayrischen "Exil" bei einem Liebhaber.
   
Durch seinen höheren Aufbau und das gewölbte Führerhaus unterscheidet sich der Bagger deutlich von F 301 und F 400. Dieses gelbe Exemplar von 1977 hilft im März 2004 beim Bau der Autobahn 99 im Münchner Westen.

 F 112 M

Keine Schönheit: Ein F 110 von 1983, der früher der Dywidag gehörte und aus dieser Zeit noch den weißen Anstrich trägt (2005). Beim Ausbau der Bahnstrecke Augsburg - München wird 2005 in Althegnenberg auch ein F 110 M eingesetzt. Rückansicht des 1986 gebauten F 110 M mit dem charakteristischen Fuchs-Schriftzug.

 F 112 M

 
Mit Allradantrieb auch im Gelände verwendbar ist dieser F 112 M. Ob der Mobilkran mit dieser Auslegerlänge  auch auf öffentlichen Straßen fahren darf?

 F 114 M

   
Abgerüstet wartet dieser F 114 M mit dem Baujahr 1980 auf einem Lagerplatz im Fürstentum Liechtenstein auf seinen nächsten Einsatz.

 F ?
 F 125 R

 Daten F 125 R
 Dienstgewicht: 33,5 t;
 Leistung: 111 kW;
 Motor: Deutz BF 6L 913;
 Greifervolumen: max. 2,5 m³

Auffällig lackiert wird dieser Fuchs Raupenseilbagger unbekannten Typs in der Schweiz eingesetzt. Der Fuchs in seiner vollen Größe. Letzter und größter Seilbagger bei Fuchs war der F 125 R, der hier auf einer Baustelle im Jahr 2003 im Einsatz ist.
   
In Straubing wurde im April 2007 dieser F 125 R mit Mäkler eingesetzt. Der ganz oben gezeigte F 125 R in seiner vollen Größe.

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