Eine
erfolgreiche Geschichte können die Menck-Seilbagger der 50-Tonnen-Klasse
erzählen. Vom Mc aus den dreißiger Jahren über den ersten Nachkriegstyp M 150,
der nur 1947/1948 gebaut wurde, den von 1948 bis 1961 gebauten M 152 bis zum M
154, der immerhin 17 Jahre lang von 1961 bis 1978 gebaut wurde. Letzterer wurde
ab 1971 allerdings nur noch mit dem so genannten LC-Fahrwerk (LC = Long Crawler)
angeboten, das dem Bagger ein sehr wuchtiges Aussehen verlieh.
Vom M 150 wurden nur 16 Bagger gebaut, und die zwei überlebenden können wir
beide mit aktuellen Aufnahmen präsentieren!
Dieser Menck M 150 hat bis ins
Jahr 2002 überdauert. Ausgestattet mit dem viel jüngeren Hochlöffel eines M
154 steht er seit Jahren in einer ruhigen Ecke eines Steinbruchs.
Der Heimatverein im nahen Vogelbeck hat den M
150 im Steinbruch ebenfalls dokumentiert.
Eine weiteres Unikat: Ein mit
Elektroantrieb ausgestatteter M 150, der auch noch seinen
Original-Hochlöffel mit dem passenden Typenschild trägt.
Die beiden Seiten eines optisch
sehr gut erhaltenen M 152 mit neuer Kabinenbauform.
Im August 2001 musste der
Bagger beispielsweise in Augsburg alte Gewerbeflächen freimachen.
Im Winter 2003 musste Hans-Jürgen Webers M 152 im Hamburger Hafen
arbeiten.
Beim Abriss eines Speichers waren Trümmer ins Hafenbecken gestürzt. Nach Klärung der Kostenfrage begann
die Bergung.
M 152
Dieser M 152 besaß einst die
alte Kabinenform mit Sprossenfenstern und wurde später mit einer eigenwilligen neuen Front versehen. (Juli 2002)
Der links gezeigte M 152 schaut im Oktober 2006 schüchtern aus
der Werkstatt, wo er wieder in seinen alten Zustand zurück versetzt wurde.
Funktionstest:
Der links gezeigte M 152 arbeitet nach seiner Aufarbeitung probeweise mit
einem mechanischen Polypgreifer.
M 152
Im Museum der Zeche Zollern in
Dortmund kann man diesen schönen M 152 in der Ursprungsbauart besichtigen.
Th. Langewiesche hat für bagger-und-bahnen fotografiert.
Das Besondere an diesem M 152
ist das in Eigenarbeit aufgesetzte
Gegengewicht, dass den Menck-Schriftzug auf dem Originalgewicht sorgfältig
ausspart. (November 2001)
In Liebhaberkreisen bekannt ist dieser
fünfachsige M 152, der im Herbst 2004 von Österreich nach Niederbayern
eingewandert ist und hier in einer Kiesgrube Arbeit gefunden hat.
M 152
Wieder ein Unikat: Den Besitzern
dieses M 152 war die Kabine zu schmal. Kurzerhand wurde der Aufbau
verbreitert. (2002)
Auch dieser M 152 - fotografiert 2005 in Baden-Württemberg - hat eine
modernere Kabinenfront erhalten.
Gut 50 Jahre alt und immer noch bestens erhalten: M 152 vom
Abbruch-Unternehmer Luff.
M 152
Just for fun: Bei der
Firma Luff muss dieser M 152 mit Hochlöffel nicht im Steinbruch arbeiten,
sondern nur gemahlenen Bauschutt umsetzen.
Der M 152 wurde dazu
Anfang 2007 mit dem Hochlöffel eines M 154 ausgestattet.
Nach
jahrelanger Abstellzeit durfte dieser M 152 im Mai 2007 wieder mal den
Schürfkübel schwingen.
M 152
Ein M 152 der ersten Stunde
war
dieser in einem Steinbruch stehende Bagger, den S. Brummer im Herbst 2001
entdeckt hat. Mittlerweile ist er im Hochofen gelandet.