Bagger und Bahnen
Über historische Baumaschinen, Straßenwalzen, Lastwagen
und Stellwerke der Eisenbahnen

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1954 wurde der M 60 vorgestellt, der sich bis 1972 insgesamt 760 mal verkaufte. Der "kleine Bagger" wiegt 20 Tonnen und wird von einem luftgekühlten Deutz-Motor mit 63 PS Leistung angetrieben. Neben der Standardversion mit verschiedenen Arbeitsausrüstungen fallen auch Exemplare mit modernerem Traktorfahrwerk anstelle des Baggerlaufwerks sowie Bagger mit abgeschrägtem Dach im Heckbereich auf. Diese Ausführung wurde für die Deutsche Bundeswehr gebaut, deren Bagger auf normalen Eisenbahnwaggons verladen auch Tunnel passieren können mussten. Das Bild rechts zeigt so einen Bagger, der sich außerdem noch im olivgrünen Bundeswehr-Anstrich zeigt. Ab 1969 wurde nur der M 60 LC gebaut, der unten ebenfalls gezeigt wird.

 M 60
 Bauzeit: 1954-1972;
 Stückzahl: 740;
 Gewicht: 20 t;
 Leistung: 56-63 PS;
 Kübelinhalt: 0,65 m³
Einst alltäglich: Ein Menck M 60 mit Tieflöffelausrüstung. Im April 2002 ist so ein Bagger dagegen eine genaue Betrachtung wert. Dieser M 60 diente zunächst der Bundeswehr, wovon der olivgrüne Anstrich bis heute zeugt. Im Jahr 2003 vertraut allerdings ein Landwirt auf die Möglichkeiten des Baggers. In einem stillgelegten Kieswerk ist dieser M 60 übrig geblieben. Im Oktober 2005 zeigte sich das Wetter für Fotos von seiner besten Seite.
 M 60
  Hans-Jürgen Weber aus Hamburg ist auf der Historischen Baustelle der Alttraktorenfreunde Venne im August 2001 mit seinem M 60 voll bei der Sache. In Venne waren die Oldtimer von Hans-Jürgen Weber und Peter Meyer die entsprechenden Darsteller, während F. Vongehr auf den Auslöser drückte.  Im windstillen Wasser des Kiessees spiegelt sich ein M 60 bei Rosenheim, Er trägt zwar ein unpassendes Gegengewicht, wird aber gelegentlich noch zum Schürfen genutzt (April 2002).
 M 60
 

Der letzte M 60 mit Hochlöffel-Ausrüstung steht seit Jahren in einem Steinbruch auf der Schwäbischen Alb.

Anfang 2006 wurde der Bagger von seinem Standort weg auf den Vorplatz der Firma gezogen. M. Schäfer fotografierte ihn dort. 1965 wurde dieser M 60 mit Traktorfahrwerk gebaut. 2003 hat der heutige Besitzer den Bagger optisch auf Vordermann gebracht (Januar 2003).
 M 60
  An diesem M 60 ist sehr gut die Kettensperre zu sehen, mit deren Hilfe der Bagger zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Rollen gesichert werden kann. Im November 2005 musste dieser M 60 in München auf einer Tunnelbaustelle kurzzeitig arbeiten. Der Ausleger an diesem ehemals bei der Bundeswehr eingesetzten M 60 wurde einfach abgebrannt. Das Reststück taugt jetzt auch nur noch für den Schrott.
 M 60
  Schräglage: Der M 60 der Firma Schreiner & Ottl kurz vor dem Transport auf einem Lagerplatz in München im März 2006. Auch in den abgelegensten Regionen Bayerns kann man auf Menck-Bagger treffen. Dieses Mal war es ein M 60. Der Oldtimer war nicht alleine, sondern hatte eine Hanomag K 90 als Begleitung. hier fällt die Größe der Maschinen richtig auf.
 M 60
 M 60 LC
  Förderbänder halten mehrere Seilbagger in einem Kieswerk am Main, so auch dieser M 60, den G. Huppertz im Frühjahr 2007 aufnahm. Von Frauenhand frisch lackiert: M 60 LC bei einem norddeutschen Seilbaggerbetrieb im Herbst 2006. Die Auslegerstücke dieses M 60 LC stammen von verschiedenen Baggern, wie die Farben beweisen. Die Maschine dient in einem Kieswerk als Kran.
 M 60
 
  Etwas verfremdet, aber eindeutig als Menck M 60 zu erkennen! Der farbenfroh lackierte Bagger steht am Hafen in Porto Allegre in Brasilien.  
 M 60
 
  Und keiner hat's gesehen: Der M 60 Bagger auf einem Prahm rückte erst 2008 ins Licht der Fans, als er samt Prahm zum Verkauf angeboten wurde. Im Gegensatz zu Weserhütte oder O&K sind von Menck keine weiteren Universal-Bagger auf Prahme bekannt geworden.  
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