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Die erfolgreichen Fünf aus den Dreißigern

Diese Präsentation, beginnend  mit dem Ma, der ab 1933 bis zum Zweiten Weltkrieg gebaut wurde und eine Stückzahl von 144 Exemplaren erreichte, ist jetzt vollständig. Menck baute auch 86 Exemplare des Typs M0, von dem nur eine Maschine bis in die Gegenwart überlebt hat. Leider haben wir kein Bild dieses Baggers. Stattdessen können wir aber drei historische Einsatzbilder eines M 0 zeigen! Vom Ma sind bis in die Gegenwart nur etwa vier Bagger erhalten geblieben. Hier sehen Sie alle vier!
Dritter im Bunde der ab 1933 vorgestellten neuen Typenreihe von Menck & Hambrock-Dieselbaggern ist der gut 38 Tonnen schwere Mb. Er wurde  während seiner Bauzeit einer größeren Modifizierung unterzogen, so dass man von den Typen Mb1 und Mb2 spricht. Viele Mb existieren nicht mehr, ein einziger Bagger dieses Typs wird noch in einem Steinbruch eingesetzt.
Großer Beliebtheit erfreute sich während seiner Produktionszeit bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges und bei der Abbruchfirma Luff noch heute der Typ Mc. Mehrere dieser scheinbar unverwüstlichen Bagger sind noch in Deutschland im harten Einsatz mit Abbruchkugel und Schleppschaufel.
Größter Seilbagger der Menck-Typenreihe von 1933 ist der Md, der etwa 100 Tonnen auf die Waage bringt. Da sein Transport mit großen Schwierigkeiten verbunden ist, wurden nur wenige Bagger im Laufe der Zeit zu anderen Besitzern transportiert, was ihre Einsatzzeit verlängert hätte. Nur noch ein Bagger hat das Jahr 2005 erreicht, seine Erhaltung ist aber keinesfalls sichergestellt. Sie finden ihn und den vorletzten seiner Art hier!

Rechts: Eine Baustelle in Belgien anno dazumal: Der Menck M III rammt Spundwände mit einem frei reitenden Bären ein.

 M 0
 Stückzahl: 86;
 Motor: Deutz 2-Takt Diesel OMD 
 217M
Der Dieselmotor des M 0 qualmt mächtig, als der mit Tieflöffel ausgestattete Bagger auf einer Baustelle rangieren muss. Derselbe Bagger - jetzt mit Ausleger - hat hier kurzen Prozess mit einigen Bäumen gemacht. Das dritte Einsatzbild des M 0 zeigt ihn bei Kanalbauarbeiten auf einer Landstraße.
 Ma
 Bauzeit: 1933-1945;
 Stückzahl: 144;
 Leistung: 70 PS;
 Gewicht: 27 t
Eine Rarität, gut versteckt, selten gezeigt und voll betriebsfähig: Einer von drei erhalten gebliebenen Menck Ma - ein Ma 2- konnte im März 2002 besichtigt werden.  Die Rückseite zeigt es: "Ma". Und sie zeigt, dass der Bagger aus dem Jahr 1938 während der Besichtigung auch gedreht wurde.  Beachtenswert ist der gute Zustand des über sechzig Jahre alten Baggers, dessen Sprossenfenster in heutigen Zeiten automatisch nostalgische Gefühle wecken.
 Ma
  Viele Bagger der Baufirma Leonhard Moll in München wurden während ihrer Dienstzeit modernisiert. Im März 2007 hat der schon links gezeigte Ma wieder einmal seinen Standplatz auf der Deponie gewechselt. Im November 2007 ist der ehemals orange Ma (siehe links) schon fast fertig restauriert. Die komplette Kabinenfront wurde neu angefertigt!
 Ma
   
  Im Juni 2003 konnte ein weiteres Bild des ganz oben gezeigten Baggers aufgenommen werden. Einfach ein herrliches Gerät!    
 Ma
  Neuentdeckung 2006! Im Hafen von Porto Allegre in Brasilien spürte E. Weber diesen 1936 gebauten Ma auf. Die Besitzerin möchte den Bagger wieder herrichten, um für den Umschlag künftig zwei Maschinen nutzen zu können. Zur Abwechslung etwas Historisches: Ma der Fa. Almer aus Regensburg mit Kastenausleger in einer Sandgrube in den sechziger Jahren. Ausgeliefert wurde der Bagger im Dezember 1935.
 Ma
  Neuentdeckung 2007! Vom Hörensagen wussten einige von diesem Ma, doch die Entdeckung im Januar 2007 war rein zufällig! Der gut erhaltene Bagger steht schon seit vielen Jahren im Gebüsch und harrt seiner Auferstehung. Unrat und Bewuchs verhindern den freien Blick, dadurch ist der Bagger bislang wohl unentdeckt geblieben.
 Mb
 Bauzeit: 1933-1945;
 Stückzahl: 448;
 Leistung: 107 PS;
 Gewicht: 37-39,8 t;
 Löffelinhalt: 1,0 m³;
 Schürfkübel: 0,42 - 0,75 m³
Ganz schön verbeult: Dieser Mb von 1940 wurde lange im Steinbruch Rattenberg eingesetzt und dabei nicht geschont (November 2001). Leider war die Technik so abgewirtschaftet, dass nur noch eine Verschrottung in Frage kam. Er hat nicht überlebt: Dieser 1938 gebaute Mb konnte 1999 noch in Kirchheim fotografiert werden, ist aber mittlerweile verschrottet worden.
 Mb
  Aus dem Jahr 1940 stammt der Mb, der im Juli 2003 im Bayrischen Wald fotografiert werden konnte. Das Gefährt wird noch immer zum Knäppern, also zum Zerkleinern abgesprengter Felsbrocken eingesetzt. Vor kurzem wurde diesem Mb 2-Bagger auf dem Denkmalsockel neue Farbe spendiert. Ende 2004 macht er daher wieder einen sehr guten Eindruck. Kein Schmuckstück: Irgendwann seit 1936 wurde der Mb1 modernisiert und mit einer sehr eigenwilligen Kabinenform ausgestattet. Im Sommer 2006 wurde er verschrottet.
 Mb
  Im Museum der Arbeit in Hamburg ist seit 2006 ein Menck Mb betriebsfähig ausgestellt. Die Aufarbeitung zog sich über Jahre hin. Letzte Aufbauarbeiten erledigte schließlich Hans-JÜrgen Weber, ein Profi in Sachen Menck-Seilbagger. Kurz vor dem Einscheren der Seile macht der Mb schon wieder einen sehr guten Eindruck.
 Mc
 
 Bauzeit: 1933-1945;
 Stückzahl: 231;
 Leistung: 142 PS;
 Gewicht: 55-59,3 t;
 Löffelinhalt: 1,4 m³;
 Schürfkübel: bis 1,6 m³
Alt, aber funktionstüchtig und noch im Einsatz ist dieser Mc von 1935, der an einem teilweise schon als Badesee genutzten Weiher bei Haag an der Isar steht (Februar 2003). Vandalen haben an diesem Bagger keine Chance mehr, sich auszutoben ...
Bleibt zu hoffen, dass der als Ersatz bestimmte M 260 noch lange auf ein fehlendes Ersatzteil warten muss.
Der Mc am Haager Weiher ist immer wieder einen Besuch wert. Im April 2006 hatte er beispielsweise nasse Füße und war für Besucher ohne Watstiefel unerreichbar.
 Mc
  Im Frühjahr 2003 wurde dieser Mc2 verschrottet. Bemerkenswert war natürlich die modernisierte Kabine des Baggers aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Schlecht zu fotografieren, aber sehr selten ist dieser Menck Mc 2 mit Hochlöffel-Ausrüstung. Zu Beginn des Jahres 2002 war der 1938 gebaute Bagger schon längere Zeit abgestellt. Im Lauf der Jahre wurden diverse Veränderungen vorgenommen, von denen die modernisierte Kabinenfront die auffälligste Maßnahme war.
 Mc
  Ein weiteres "Schmankerl" aus dem Steinbruch in Rattenberg war dieser Mc aus dem Jahr 1935. Leider ist auch er außer Betrieb. Dieser Mc hat sich mit seiner grünen Farbgebung der Umgebung angepasst. Schon vor einigen Jahren fotografiert, stand der Bagger bis Ende 2004 bei Würzburg. Links: Ein Mc1 der Firma Luff hilft 1995 beim Abbruch einer alten Färberei in Augsburg (Helmschrott). Rechts: Einst in Huttenheim: Einer der ältesten erhaltenen Menck-Bagger (Bj. 1935) war hier zu finden. Mittlerweile steht er beim Bauunternehmer Luff..
 Mc
   
  Tarnen und täuschen: Dieser M 251 ist in Wahrheit eher ein umgebauter Mc. Der C 253 im Hintergrund ist dafür echt.    
 Md
 
 Bauzeit: 1933-1945;
 Stückzahl: 43;
 Leistung: 200 PS
Er hat bislang überlebt: Ein 1944 gebauter Md 2 mit modernisierten Fenstern und einer geänderten Kabinenfront erwartet im Mai 2002 sein Schicksal bei Würzburg. Links: Von nahem besehen: Der Md ist ein beachtlich großer Bagger. Rechts: Seinen heutigen Standplatz hat der Bagger nicht selbst erreicht. Er wurde recht unsanft mit einem Radlader hierher geschoben. Im Frühjahr 2005 gab es den Bagger immer noch; er wurde sogar mittels eines Radladers wieder verschoben.
 Md
 
  Der zweite Md (Bj. 1936) stand bis Ende 2004 nur wenige Meter von seinem Bruder entfernt und wurde dann leider verschrottet. Für den Erhalt so eines großen Baggers waren die Möglichkeiten der Baumaschinen-Liebhaber nicht ausreichend.  
       
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