Zu spät hatte Menck & Hambrock erkannt, dass der Markt verstärkt nach
Hydraulikbaggern fragte. Die Übernahme amerikanischer Typen wie dem M 70 H in der zweiten
Hälfte der sechziger Jahre war nicht erfolgreich, die anschließend neu
entwickelten Typen kamen gegen die schon etablierte Konkurrenz anderer
Hersteller nicht an. So wurden nur einige Dutzend Hydraulikbagger gebaut,
von denen kaum einer bis in die Gegenwart erhalten geblieben ist. Vom
mächtigen M 500 H scheint gar kein Exemplar mehr zu existieren.
Um so erfreulicher ist, dass der letzte M 360 H im Jahr 2003 in die Hände
eines Sammlers gelangt ist und nun hoffentlich einer sicheren Zukunft
entgegen sehen kann.
Den kleineren M 250 H baute man allerdings in Lizenz bei Warynski in Polen
weiter. Diese Bagger, die dem Original sehr ähnlich sind, findet man in
Polen und einigen anderen Ländern noch heute.
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M 70 H
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Der
wahrscheinlich letzte M 70 H, eine amerikanische Koehring-Konstruktion,
wurde im Winter 2007 mitten in Deutschland entdeckt. |
Auf dem deutschen Markt konnte sich das
Modell nicht durchsetzen, so dass nur wenige Maschinen gebaut wurden. Für
das letzte überlebende Exemplar gibt es mehrere Kaufinteressenten. |
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M 250 H
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Bauzeit: 1972-1978;
Stückzahl: ca. 35
Leistung: 130 PS;
Gewicht: 24,5 t;
Schaufelinhalt: 0,55-1,45 m³
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Ein M 250 H stand lange Jahre im nordhessischen Hessisch-Lichtenau, bevor er zu neuen Arbeitseinsätzen nach Polen verkauft
wurde. |
Ab 1978 baute die polnische Firma Warynski diesen Typ ohnehin nach,
so dass im Land noch ausreichend Ersatzteile zur Verfügung stehen dürften. |
Vor seinem Abtransport konnte S.
Bongartz im April 2001 noch einige Aufnahmen dieses raren Geräts machen. |
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M 250 H
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M. Lohmeyer kam am 3. Mai 2006 gerade noch rechtzeitig, um diesen M 250 H
unmittelbar vor seinem Transport nach Rumänien in Herford zu fotografieren. |
Damit dürfte der letzte Bagger dieses Typs aus Deutschland verschwunden
sein. Wie viele andere Oldtimer werden wohl in geschlossenen
Sattelaufliegern heimlich transportiert? |
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Warynski Nachbau
M 250 H
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Die Bilder
oben und rechts zeigen einen
im Jahr 2003 in der Türkei fotografierten Warynski. |
Die Ähnlichkeit zum deutschen M 250 H ist
unverkennbar. |
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M 150 H "Skooper"
M 300 H "Skooper"
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Bauzeit: 1967 - ?
Stückzahl: ca. 43
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Auch das gibt es noch im 21. Jahrhundert: Wenigstens
drei der
hochinteressanten Menck-Skooper sind in Deutschland noch vorhanden.
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1967 begann Menck mit dem
Lizenzbau dieser amerikanischen Konstruktion und entwickelte 1971 ein neues
Traktorenlaufwerk für das Fahrzeug. |
Die
Kundschaft blieb jedoch den "normalen" Raupenbaggern und Laderaupen treu,
der Skooper wurde kein Erfolg. Die seltenen Aufnahmen verdanken wir P.
Meyer. |
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M 150 H "Skooper"
M 300 H "Skooper"
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Diesem M 300 H fehlt bereits die
Ladeschaufel. Die Aufnahme machte ebenfalls P. Meyer. |
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M 360 H
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Stückzahl: 6;
Bauzeit: 1971-1978;
Gewicht: 36 t
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Dieser M 360 H aus der erstmals
1971 vorgestellten Typenreihe existiert noch im Jahr 2002. Ausgerüstet mit
Hochlöffel und Steinschlag-Schutz war er lange Jahre in einem oberbayrischen
Steinbruch eingesetzt. |
Im Sommer 2003 hatten die
Bemühungen von Baumaschinen-Freunden Erfolg: Der Besitzer trennte sich von
seinem Bagger und verkaufte ihn an einen Sammler. |
Alle
Bilder wurden im Februar 2002 aufgenommen. |
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M 500 H
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Stückzahl: ca. 43
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Wenigstens ein M 500 H war noch in den 1990er Jahren in Deutschland aktiv.
Hier beim Meißeln zusammen mit anderen Geräten. |
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