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Home News und Infos Baumaschinen Menck und Hambrock C 250, C 251, C 252, C 253

Der Buchstabe C bei Menck-Baggern kennzeichnet elektrische Einmotoren-Bagger, deren Stromzuführung durch ein Kabel erfolgt. In der Regel ist am Unterwagen, also am Fahrwerk, eine Aufrolltrommel montiert. Trotzdem muss beim Betrieb darauf geachtet werden, dass das Kabel den Gliederketten nicht in die Quere kommt. Einsatzgebiet elektrischer Bagger mit Hochlöffel-Ausstattung waren Tagebaue. In Deutschland gibt es derartige Bagger mittlerweile nicht mehr im Einsatz zu sehen und nur vier seit langem abgestellte Exemplare sind in Deutschland und Österreich überhaupt noch bekannt.

 C 250
   
 Bauzeit: 1948 - ?;
 Stückzahl: 42
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Elektrobagger im Steinbruchbetrieb nicht wegzudenken. Vom C 250 hatte dieser Bagger bis ins beginnende 21. Jahrhundert überlebt - natürlich seit Jahrzehnten ausser Dienst!    
 C 251
 Bauzeit: 1958 - ?;
 Stückzahl: 25;
 Gewicht: 86,2 t;
 Löffelinhalt: 2,5 m³;
 Stromspannung: 3000 V
Das riesige Zementwerk bei Hannover gibt es heute noch, doch der hier schon ziemlich mitgenommene C 251 ist den Weg alten Eisens gegangen. P. Aust verdanken wir das Erinnerungsfoto. Dieser C 251 gehört zu den wenigen erhaltenen Elektrobaggern. Nach seinem  Einsatz für ein Zementwerk ist er heute in der renaturierten Grube als sauber restauriertes Ausstellungsstück zu finden. Der österreichische C 251 auf einem Bild von 2002 von vorne.
 C 252
C 252  
 Bauzeit: 1961-1970;
 Stückzahl: 20;
 Gewicht: 97 t;
 Gesamtleistung (3 Motore): 436 PS;
 Löffelinhalt: 2,6 m³
Dieses abgestellte Exemplar wurde von E. Weber vor Jahren bei Birkenfeld an der Nahe entdeckt. In Erwitte konnte E. Weber einen gelben C 252 fotografieren, der zum Zeitpunkt der Aufnahme noch einsatzbereit war.  
 C 253
 Bauzeit: 1960-1970;
 Stückzahl: 18
Ein mächtiger Bagger ist der C 253 mit Hochlöffel und dem höheren Unterwagen des DN, der einen besseren Schutz vor rutschendem Gestein bieten sollte. Dieses abgestellte Exemplar sieht noch sehr gut aus. (Juni 2001) Die Seitenfenster der Fahrerkabine des zweiten erhaltenen C 253 wurden als Schutz vor Vandalismus verblecht. Übrigens: Daneben steht ein Menck M 251. (März 2002) Der zweite in Deutschland noch vorhandene Menck C 253 ist ebenfalls abgestellt, aber in zumindest äußerlich ganz passablen Zustand.
 C 253
   
  Im Herbst 2003 gab es die beiden C 253 immer noch. S. Bollhörner nutzte das schöne Wetter für eine Seitenansicht des Hochlöffel-Baggers.    
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