Dolberg,
Krupp-Dolberg, Krupp-Ardelt Seilbagger
Krupp übernahm 1953 den Hersteller Ardelt und führte den Bau von Kranen
und Baggern unter dem Namen Krupp-Ardelt weiter. Später kamen auch
Raupenseilbagger ins Programm, die man durch Übernahme der Firma Dolberg-Glaser
& Pflaum ins Sortiment einreihen konnte.
Über Dolberg-Bagger hier viele Worte zu verlieren, ist eine überflüssige Arbeit.
Stattdessen sei der Verweis auf die Homepage von Peter Meyer (Link siehe unten)
erlaubt, der diesen Hersteller sehr ausführlich behandelt und dem auch der
abgebildeter D 300-Bagger gehört.
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KD 65 ROBUST
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Dienstgewicht: 30 t
Löffelinhalt: 0,75 m³
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Der
erste eigen entwickelte Bagger der Dolberg AG war der ab etwa 1933 in Berlin
produzierte KD 65 Robust. Nach der Zerstörung der Werkanlagen im Zweiten
Weltkrieg wurde das Modell jedoch nicht weiterentwickelt. |
Das
seltene Foto zeigt einen Bagger der Firma Domke in den fünfziger Jahren beim
Beladen eines Krupp Büffel Lkw. |
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D 200
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Kleiner Bagger in großer Sandgrube: Beim Kipper- und Baumaschinentreffen in
Bottrop-Kirchhellen 2002 war auch dieser prächtige restaurierte D 200 mit
dabei. |
S. Bongartz konnte im Frühjahr 2004 einen
augenscheinlich vergessenen D 200 in einer südhessischen Kiesgrube
entdecken. |
Der Bagger ist mit einem Tieflöffel ausgestattet
und sieht durchaus erhaltenswert aus. |
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D 200
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Ein schönes Denkmal hat diese Baufirma vor ihrem Grundstück geschaffen. |
Der
Dolberg D 200 steht auf einem nicht minder interessanten
Kässbohrer-Tieflader. |
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Im Feldbahnmuseum Wiesloch werden auch mehrere
Seilbagger erhalten, darunter dieser D 200 mit Tieflöffel. |
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D 201
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Bei den "Sandkastenspielen" im ostfriesischen Münkeboe 2002 war
auch dieser gut restaurierte D 201 aus Peter Meyers Sammlung mit von der
Partie. |
Unübersehbar thront dieser D 201 mit Tieflöffel über dem
Gelände einer Bauunternehmung. M. Schäfer entdeckte das Denkmal. |
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D 300
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Peter Meyers Dolberg D 300 mit Tieflöffel von 1961 ist mittlerweile ein bekanntes
Fahrzeug auf historischen Baustellen und Oldtimer-Baggerveranstaltungen. In Venne fotografierte F. Vongehr im Sommer 2001. |
Und so kann ein Dolberg D 300 aussehen, dem keine museale Pflege zuteil
kommt: M. Schäfer entdeckte 2005 bei Donaueschingen diesen Bagger. |
Eine weitere Ansicht des verrosteten D 300, der noch weitgehend komplett zu
sein scheint. |
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D 451
D 451 M
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Bei Trier stand dieser Dolberg D 451 mit
Tieflöffel idyllisch im Grünen. Der 10-Tonnen schwere und 45 PS starke
Bagger gehört seit etwa 2002 dem Westfälischen Industriemuseum in Witten, wo
er als Ausstellungsstück hergerichtet werden soll. |
Der D 451 wurde auch als Mobilbagger angeboten, von dem nur noch wenige
existieren. Der vor einigen Jahren in Bad Kohlgrub beim Heilerde-Baggern
fotografierte Bagger ist hier nicht mehr zu finden, sondern steht defekt bei
einem Händler zum Verkauf.
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D 452
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Dieser perfekt restaurierte Dolberg D 452 gehörte einst zur umfangreichen
Sammlung von Herrn Bölling in Castrop-Rauxel. |
Nach der Auflösung der Sammlung
kam der Hochlöffel-Bagger in den Bestand der Firma alga. |
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D 600
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Bauzeit: 1964 - 1967;
Leistung: 60 PS
Dienstgewicht: 19 t
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Der größte Seilbagger aus
Krupp-Dolberg-Produktion war der D 600, der heutzutage kaum noch
aufzutreiben ist. |
Andreas Nolte hatte im Sommer 2003 Glück und
konnte ein Exemplar in Niedersachsen aufspüren und fotografieren. |
Der Bagger befindet sich augenscheinlich in
einem gutem Zustand. |
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D 600
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Ein weiteres Bild des D 600,
der kurze Zeit später den Weg in eine polnische Sandgrube antrat! |
Als Denkmal fristete dieser D 600 sein Dasein
zwischen einem ebenfalls geschütztem Fabrikareal und einem Naturdenkmal. |
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GM 25
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1953 übernahm Krupp die Firma Ardelt-Krane und
Bagger. Aus dieser Reihe stammt der Mobilkran vom Typ 25 GM, von dem ein
1961 gebautes Exemplar bis Oktober 2003 beim Schifffahrtsamt Tönning
eingesetzt war. |
Der Bagger zeigte sich 1996 noch in
Topp-Zustand.
Im Oktober 2003 wurde er über die Verwertungsgesellschaft des Bundes (VEBEG)
mit allem Zubehör versteigert. Leider ist der neue Besitzer nicht bekannt.
(Böge) |
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