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Landsverk Seilbagger

Der schwedische Hersteller Landsverk begann 1946 mit der Fertigung von Seilbaggern, die schließlich 1972 wieder eingestellt wurde. Mittlerweile war Landsverk vom Schiffbau- und Industriekonzern Kockums übernommen worden. In Deutschland sind Landsverk-Bagger weitgehend unbekannt geblieben. 

 L 77
 
Dienstgewicht: bis 34,5 t;
Hochlöffel: 1,2 m³;
Schleppschaufel: 1,2 m³;
Greifer: 1,0 m³
Ein echtes Schmuckstück: Ein Landsverk L77 mit Hochlöffel in einem Kalksteinbruch bei Göttingen (August 2001). Eine weitere Ansicht des Baggers.  
 L 77
 
  Zwischen anderem Gerät versteckte eine Baufirma bei München auch einen schon länger abgestellten L77 aus dem Jahr 1962 (Juli 2001). Anfang 2003 gehörte der L 77 zu den letzten Fahrzeugen auf dem mittlerweile durch Konkurs geräumten Platz. Wenige Tage später wurde der Bagger wegen eines schweren Motorschadens verschrottet.  
 L 190
Stückzahl: 24;
Bauzeit: 1967 - 1971;
Dienstgewicht: ca. 88-94 t;
Motor: Scania-Vabis 6-Zyl. m. 225 PS
Am Genfersee arbeitet dieser mächtige L 190 und holt Kies aus der Rhone. Dieser Bagger gehört zu den größten mechanischen Seilbaggern, die in der Schweiz 2006 zu finden sind. Auch beim Anblick von hinten wirkt der Bagger nicht so groß.
 KL 250
   
  Aus dem L 77 wurde durch neue Typbezeichnungen der KL 250. Ein Exemplar steht im Sommer 2006 in einem Kieswerk nahe Aarau in der Schweiz.    
 KL 260
  Seit Jahren steht dieser sehr seltene Landsverk-Tunnel-Seilbagger im Gebüsch und wartet auf seine Verschrottung. Stefan Bollhörner fotografierte den ungewöhnlichen Bagger 2002. Nur in der vegetationslosen Jahreszeit sind solche Aufnahmen möglich gewesen. 2006 fand der einmalige Tunnelbagger im Ersten Deutschen Baumaschinen-Museum der Firma Seibold ein neues Zuhause.
       
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