Bagger und Bahnen
Über historische Baumaschinen, Straßenwalzen, Lastwagen
und Stellwerke der Eisenbahnen

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Die neuere R-Typenreihe
Ende 1962 führte Orenstein & Koppel neue Typenbezeichnungen ein, ohne die Optik der Bagger zu verändern. Vielmehr erfolgte die Änderung mit der generellen Einführung von Deutz-Dieselmotoren in den Fahrzeugen. Daher kann die bei diesen Baggern typische zugespitzte Form der Fahrerkabine nicht als allgemeingültiges Merkmal gesehen werden, denn auch die letzten Geräte der alten Typenreihe besaßen schon diese Form. Der Bau von Raupenseilbaggern endete dann allerdings 1969.

 R 4
 Gewicht: 8,5 t;
 Leistung: 32 PS;
 Greiferinhalt: 0,4 m³
In Österreich hat E. Weber im Jahr 2001 diesen R 4 mit der seltenen Tieflöffelausrüstung gefunden. Wolfgang Müller aus Memmingen hat diesen R 4, mustergültig und wie man sieht auch funktionstüchtig, restauriert. Die Bilder hat L. Helmschrott aufgenommen. Zehn Jahre lang war der Bagger vor seiner Restaurierung in Ulm abgestellt gewesen.
 R 5
  2003 entdeckt: In Bielefeld konnte Stefan Bollhörner diesen R 5 im Januar 2003 fotografieren. Das 1958 gebaute Gerät wird gelegentlich noch eingesetzt. Lange Zeit stand dieser R 5 fotogen in Vilshofen in Niederbayern direkt an der Donau.
 R 7
 
 Bauzeit: bis 1969;
 Greiferinhalt: 0,6 m³
Bei Ingolstadt konnte im Mai 2002 ein R 7 fotografiert werden. Im Februar 2006 erfolgte die Zerlegung des Oldtimers. Abgestellt, aber ebenfalls einsatzfähig ist dieser R 7 von 1964, der an einem Regentag im Juli 2001 am Main bei Thüngersheim entdeckt werden konnte. (Kircher)  
 R 12
Bei Neuburg an der Donau stand im Februar 2002 ein R 12 aus der letzten Bauserie mit hohem Rollenbock, der früher der Baufirma Riebel gehörte. Im Frühjahr 2004 ging der Bagger leider auf den Schrott. Im Rhein-Main-Gebiet steht noch ein R 12. D. Moeller entdeckte den gut erhaltenen und zuletzt als Kran genutzten Bagger in einem Firmengelände. Man beachte, dass der Rollenbock hier innerhalb des Schutzhauses liegt. Mit einer Ramme ist der orange O&K R 12 ausgerüstet gewesen, den A. Nolte fotografieren konnte.
 R 12
Seit Jahrzehnten stand dieser R 12 weitgehend vergessen im Raum Marburg an der Lahn. Nun gibt es mehrere Interessenten für das seltene Stück. E. Weber fotografierte im November 2004. Der Bagger weist mehrere Eigenheiten auf: Die Kabine wurde auf Kundenwunsch linksseitig und verbreitert aufgebaut. Der Hochlöffel ist die Zutat eines O&K L 251 und am Heck war früher ein Steinschlagschutz vorhanden. Im Sommer 2006 konnte der Bagger von der drohenden Verschrottung gerettet und in die umfangreiche Sammlung der Firma Seibold integriert werden. Sicher bekommt er demnächst auch eine optische Auffrischung.
 R 12
 Bauzeit: 1964-1969;
 Leistung: 100/110 PS;
 Gewicht: 30,1-34,9 t
 (je nach Ausrüstung)
Im Gegensatz zu vielen anderen O&K-Seilbaggern ist dieser in einem optisch hervorragendem Zustand. Außerdem wird die Maschine mit Schleppschaufel noch eingesetzt. Seitenansicht eines R 12. Das voluminöse Pendelrollenlaufwerk fällt so besonders auf. Eine weitere Ansicht des in der Mitte gezeigten, 1965 gebauten R 12. Das Gewicht ohne Ausrüstung beträgt nur 27 Tonnen.
 R 12

Dieser R 12 ist eine seltenere Variante: Der 1964 gebaute Bagger erhielt ein Traktorfahrwerk, das von O&K in den späteren Produktionsjahren angeboten wurde (Mai 2002).

In einer Sandgrube war dieser R 12 beschäftigt, als er von E. Weber fotografiert wurde. Heute ist der Bagger allenfalls noch als Schrott vorhanden. Vollkommen einsatzbereit wartet auch 2007 dieser R 12 auf Arbeit in einer Kiesgrube bei Schwandorf.
 R 18
   
 Bauzeit: ? -1969;
 Leistung: 148 PS;
 Hochlöffelinhalt: 1,7 m³
Vor einigen Jahren stand bei Bernkastel an der Mosel noch ein passabel aussehender O&K R 18 (oder L 651), der später durch einen Weserhütte W 160 ersetzt wurde. E. Weber gelang damals ein Foto.
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