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Wilhag Seilbagger
In Langenfeld bei Düsseldorf standen die Fabrikhallen der Firma WILHAG, Wilhelm Hagenkamp K.-G., Baumaschinen, Kran- und Baggerfabrik. Seit 1939 wurden dort Bagger gebaut. Während WILHAG-Krane nicht zuletzt durch die Verbreitung bei der Deutschen Bundeswehr bekannt geworden sind, führten die Seilbagger eher eine untergeordnete Rolle im Sortiment. Der Universal-Raupenbagger (UR 12) wurde auf Wunsch der amerikanischen Besatzungsbehörden 1952 entwickelt und für diese in 27 Exemplaren gebaut. Die beiden hier gezeigten Bagger stammen aus jüngeren Lieferungen, da sie bereits die moderne Kabinenform besitzen. Aus dem UR 12 wurde ca. 1954 der UR 1202. Der Bau von Seilbaggern wurde zu Gunsten von Hydraulikbaggern und Kränen 1968 aufgegeben.
         
UR 12
Leistung: 120 PS
Dienstgewicht: 47 t
Löffelinhalt: 1,2 m³
  Warum ist es am Rhein so schön? Weil das immer wiederkehrende Hochwasser die Kreativität der Anrainer fördert. Hier wird ein Bauwagen vor den Fluten geschützt, indem er von einem Wilhag UR 12 an den Haken genommen wird.

Ein zweiter UR 12 wurde bei der selben Firma nur noch als Lager genutzt. Beide Bagger wurden mittlerweile verschrottet.

 

Vorbereitungen für das Hochwasser.
Schienenkran
Dienstgewicht: 54 t

     
 

Der Verband der Eisenbahnfreunde Österreich betreibt das Eisenbahnmuseum Schwechat bei Wien und erhält dort auch einen 54 Tonnen schweren Wilhag Schienenkran.

     

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